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Unter dem Motto „Offenes Neukölln“ veranstaltet das Bündnis Neukölln von Freitag, 14. Juli bis Sonntag, 16. Juli 2017 ein buntes Festival. Alle Neuköllnerinnen und Neuköllner sind herzlich eingeladen, drei Tage lang gemeinsam zu feiern, zu diskutieren und einander zuzuhören. Die Möglichkeit dazu bieten vielfältige Aktionen und Veranstaltungen vom Landwehrkanal bis Rudow, vom Hermannplatz bis zur Hufeisensiedlung. Zahlreiche Initiativen, Vereine und Organisationen beteiligen sich an dem Festival, darunter auch das GRIPS-Theater. Sie stellen ihre Arbeit vor und zeigen gemeinsam, wie pulsierend, fröhlich, antirassistisch und kämpferisch Neukölln ist.

Charlotte Wohlfarth, Sprecherin des Bündnisses Neukölln beschreibt die Idee hinter dem Festival: „Bei uns in Neukölln gibt es seit etwa einem Jahr vermehrt rechtsradikale Übergriffe: Autos werden angezündet, Menschen bedroht. In Berlin und anderswo in Deutschland werden mit rassistischen Positionen Sitze in Parlamenten gewonnen. Wir wollen uns das nicht bieten lassen und zeigen, dass Neukölln zusammenhält!“

Neukölln sei kein Ort des Hasses, sondern gemeinsamer Lebensraum für Menschen aus mehr als 150 Ländern.

„Neukölln ist Halal-Fleisch und billiges Bier gleichzeitig, ein buntes Gedränge verschiedenster Menschen und Sprachen“, ergänzt Sebastian Engelhardt, ebenfalls Sprecher des Bündnisses. „Mit dem Festival wollen wir diese Vielfalt deutlich machen.“

Auf der Website www.offenes-neukoelln.de finden sich ständig aktualisierte Informationen zum Festival. Initiativen und Vereine, die sich am Festival beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu melden.
Presseanfragen beantworten wir gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Bündnis Neukölln / 3.5.2017

Das Bündnis Neukölln ist ein Zusammenschluss verschiedener Organisationen, Initiativen, Gewerkschaften, Parteien, Religionsgemeinschaften und vieler Einzelpersonen.


Rechter Terror in Neukölln

Seit einem Jahr greifen extreme Rechte vermehrt an.

Berlin-Neukölln, 12.05.2017: Am kommenden Montag ist ein trauriger Jahrestag: Auf einen Wagenplatz bei uns in Neukölln wurde am 15.05.2016 ein versuchter Brandanschlag verübt. Seitdem wird Neukölln von einer rechtsextremen Anschlagsserie erschüttert, darunter zwölf Brandanschläge und zwanzig Übergriffe auf Privatwohnungen. Das Bündnis Neukölln erklärt sich solidarisch mit allen Opfern.

Im Zentrum der Attacken stehen Menschen wie wir: Neuköllnerinnen und Neuköllner, die sich gegen Rechts, für Geflüchtete und für Vielfalt engagieren. Das sind Menschen, die Zivilcourage zeigen und sich dafür einsetzen, dass unser Neukölln weiter ein Ort für alle ist.

Sebastian Engelhardt, Sprecher des Bündnis Neukölln ist sich sicher: „Die Opfer werden gezielt ausgewählt. Das macht klar: Die Angriffe sollen einschüchtern. Wir sollen zum Schweigen gebracht werden, wir sollen Angst bekommen, uns für Offenheit und Vielfalt zu engagieren. Das lassen wir uns nicht gefallen. Wir lassen uns nichtzum Schweigen bringen!“

Ganz im Gegenteil: Diese Angriffe machen es umso wichtiger, dass die demokratischen Kräfte in die Öffentlichkeit gehen und klar Farbe bekennen. Lasst uns gemeinsam ein klares Zeichen setzen: Neukölln ist offen, Neukölln ist vielfältig!

Deshalb organisieren wir, das Bündnis Neukölln, gemeinsam mit vielen Initiativen, Vereinen, Kneipen und Cafés ein dreitägiges Festival, bei dem wir gemeinsam feiern, diskutieren und einander kennenlernen wollen.

Vom 14. bis 16. Juli in ganz Neukölln! Vom Landwehrkanal bis Rudow, vom Hermannplatz bis zur Hufeisensiedlung – überall sollen unsere Aktionstage sichtbar werden!

Weitere Hintergründe zu den beschrieben Vorfällen haben die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) und das Berliner Register zusammengestellt:
www.mbr-berlin.de
www.berliner-register.de/neukoelln

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Bündnis Neukölln / 12.5.2017

Das Bündnis Neukölln ist ein Zusammenschluss verschiedener Organisationen, Initiativen, Gewerkschaften, Parteien, Religionsgemeinschaften und vieler Einzelpersonen.