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Veranstaltungen / Rückblick

WerkStadtfestival Juli 2010, Foto: Christina Benedict
WerkStadt-Festival im Juli
Körner Kiez Kreativ

Das im Juli zum ersten Mal stattgefundene WerkStadt Festival in der Emser Straße war ein voller Erfolg. Mit Begeisterung wurden Schweden-Stühle gebaut, Schwarz-Weiß Fotos entwickelt, die WerkStadt-Wände bemalt, gemeinsam beim Kiezbrunch gefrühstückt und beim Improtheater gelacht.

Die hitzigen Temperaturen hielten Interessierte nicht davon ab, sich kreativ auszudrücken, die WerkStadt kennen zu lernen und dort zu verweilen. Um die Wartezeiten vor den Workshop zu verkürzen und sich eine Abkühlung zu verschaffen, war die Wasserdusche eine willkommene Abwechslung. Viele der Besucher folgten neugierig den Farbspuren zu den neu eröffneten Ateliers in der Nogatstraße. Dort erwarteten die Besucher eine abwechslungsreiche Ausstellung. Die arbeitenden Künstler ließen sich gerne über die Schulter schauen und waren für alle Fragen offen. Ein weiteres Highlight des Wochenendes war das Kiezspiel „Wetten dass...“. Bei diesem Spiel ist es den Kindern gelungen, singfreudige Anwohner zu motivieren, ein Ständchen in ihrer Landessprache bei uns in der WerkStadt zu singen.

Herzlichen Dank an alle BewohnerInnen des Körnerkiezes für dieses tolle Festival und dem Programm „Soziale Stadt“ für die dafür bereitgestellten Mittel aus dem Quartiersfonds 1.

Text: Beate Eberlein / Caroline Peterik, Werkstadt e. V. / 26.8.2010; Foto: Christina Benedict

Caroline Peterik, Beate Eberlein und Christina Benedict sind aktive Mitglieder der WerkStadt e.V. Weitere Informationen finden Sie unter www.werkstadt-berlin.com .


Leon, Maurice, Joel; Foto: Carolin Gaffron

 Kein Aprilscherz: Nachbi sucht das Supertalent am 1. April!

Schon früh füllte sich die Halle, in der „Nachbi sucht das Supertalent“ stattfand. Ganz aufgeregt waren die Künstler, die beim diesmaligen Wettbewerb nicht nur singen, sondern auch tanzen und andere Ideen verwirklichen durften. Angefangen von faszinierenden Beiträgen wie dem Kasperletheater und dem Michael Jackson-Tanz des 6-jährigen Ramazan folgten Beiträge von Amra, der Gewinnerin des letzten Wettbewerbs „Nachbi sucht den Superstar“, Maha, Manal und viele andere. Erstmals nahmen auch Kinder aus Peters Oase teil.

Die Jury hatte sehr viel Lob übrig für die kleinen Künstler, auf die sie mit sehr viel Freude und Erleichterung reagierten. Gewinner des Wettbewerbs waren Jovan, der zu Tektonic Music tanzte, ebenso wie Leon, Maurice und Joel, die Capoeira, einen brasilianischen Kampftanz, aufführten.

Interview mit Maurice (Capoeira) über ihren Sieg bei „Nachbi sucht das Supertalent“:

Warum wolltet Ihr bei „Nachbi sucht das Supertalent“ mitmachen?

Weil es aufregend ist. Beim letzten Mal konnte ich leider nicht mitmachen, weil ich Reporter bei „Soccer World“ war.

Wie lange machst Du schon Capoeira?

Seit 3 ½ Jahren.

Seid Ihr auch so befreundet?

Ja, sind wir.

Wie lange habt Ihr vor eurem Auftritt geübt?

Wir haben erst einmal alles besprochen und am Tag des Supertalents noch einmal geprobt.

Wie hast Du Dich gefühlt, als ihr auf der Bühne gewesen seid?

Zuerst war ich aufgeregt. Dann habe ich mich wohl gefühlt.

Wie fühlt Du Dich als einer der Sieger bei Nachbi sucht das Supertalent?

Es ist ein schönes Gefühl, wir haben mit dem 2. oder 3. Platz gerechnet. Aber es ist auch ein bisschen blöd gewesen, weil die, die nicht gewonnen haben, traurig waren.

Wirst Du beim nächsten Mal wieder mitmachen?

Würde ich gerne. Aber nicht mit Capoeira. Aber was ich mache, bleibt mein GEHEIMNIS…

Text: Carolin Osterburg; Foto: Carolin Gaffron / 15.4.2010

Carolin Osterburg ist Mitarbeiterin im Praktikum im Nachbarschaftsheim Neukölln.


 
Foto: Michele Di Francesco 

“Die Geschichte deiner Tasche”
Workshop und Austellung im Café Fincan

Wie wichtig ist es, in der Zeit der Klimaerwärmung einen kleinen Beitrag für die Reduzierung der CO²-Emission zu leisten! Recycling ist gut, Neunutzung ist besser! Das heißt: Neues Leben für unsere alten Sachen finden. Aber wie?

Die Teilnehmer des Workshops „Die Geschichte deiner Tasche“ haben aus alten Materialien Taschen gefertigt. Ihrer Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt: von dünn geschnittenen Plastiktüten oder alten Hosen, die als Strickfaden benutzt wurden, bis hin zu Fahrradschläuchen für die Verstärkung eines Stoffes. Das bunte Team bestand aus großen und kleinen Teilnehmern unterschiedlicher Herkunft,  mit und ohne Vorkenntnisse. Jede Tasche ist einzigartig geworden, handgemacht, mit oder ohne Nähmaschine angefertigt, enthalten alle eine besondere Geschichte, die die Teilnehmer erzählt haben und die in der Tasche steckt. Dies ist nicht nur symbolisch gemeint, in der Taschen befinden sich tatsächlich Mp3-Player, die die Geschichten erzählen!

Am 21. und 28. März fand im Fincan, Altenbraker Straße 26 der Workshop statt, am 11. April war die Vernissage der Austellung der „erzählenden“ Taschen. Die kreativen Schöpfungen waren die bis zum 1. Mai in Fincan zu hören und zu sehen.
Auf der Internetseite http://deinetasche.blogspot.com/ findet man weitere Infos. Wenn ihr noch Fragen habt, wie ihr euren kaputten Lieblingspulli in eine schöne Tasche verwandeln könnt oder noch einmal an einem solchen Workshop teilnehmen wollt, wendet euch an das Taschenteam: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können .

Text / Foto: MIchele DI Francesco / 14.4.2010

MIchele DI Francesco ist zusammen mit Julia Vernersson und Ruta Vimba Projektleiter des Taschenworkshops und wohnt in der Jonasstraße. Der Workshop wurde mit finanziellen Mitteln aus dem Quartiersfonds 1 des Programms Soziale Stadt unterstützt.

 
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