Unser Quartier
Das Interventionsgebiet Körnerpark liegt zwischen Karl-Marx-Straße und Herrmannstraße, dem S-Bahn-Ring und den Friedhofs- und Grünanlagen der Thomashöhe. Mit Anschlüssen zu den U-Bahnlinien U7 und U8, zu den S-Bahnlinien S41 und S42 (Ringbahn) und zahlreichen Buslinien ist das Gebiet gut an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen.
Schmuckstück Körnerpark
Das Quartier wurde nach der historischen Parkanlage benannt, die in seinem Zentrum in einer Senke liegt. Mit seinen umlaufenden Balustraden, den Freitreppen, der Wasseranlage und dem Springbrunnen gilt der Körnerpark als das Schmuckstück des Kiezes. Die Galerie auf der Westseite des Parks und das daran angeschlossene Café haben ganzjährig geöffnet und werden auch von vielen Nicht-Neuköllnern besucht.
Altbauten aus der Gründerzeit
Bei den gründerzeitlichen Altbauten mit relativ gut erhaltener Bausubstanz handelt es sich hauptsächlich um Wohnungen in Einzeleigentum. Längs der beiden Hauptstraßen, der Hermann- und Karl-Marx-Straße, haben sich in den Erdgeschossen der Häuser internationale Läden angesiedelt. Im Inneren des Gebietes sind in den letzten Jahren zahlreiche Galerien, Ateliers, Cafés und kulturelle Einrichtungen dazugekommen.
Bevölkerung
11.302 Menschen leben im Kiez um den Körnerpark, 53,4 % der Bewohnerinnen und Bewohnen haben einen Migrationshintergrund (Stand: 31.12.2010). Die Arbeitslosigkeit ist überdurchschnittlich hoch. Mehr als ein Drittel der Kinder und Jugendlichen lebt von staatlicher Hilfe zum Lebensunterhalt. Besonders betroffen sind Familien nichtdeutscher Herkunft, vor allem türkischstämmige, gefolgt von Familien aus den Nachfolgestaaten Jugoslawiens und aus arabischen Ländern. Das überwiegend niedrige Bildungsniveau führt zu Problemen der Kinder in der Schule und geringen Zukunftschancen als Jugendliche und junge Erwachsene.
Quartiersmanagement seit Oktober 2005
Seit Oktober 2005 setzt sich ein Quartiersmanagement-Team für die Belange der Bewohner und Akteure ein, um das Leben im Quartier zu verbessern. Vorrangiges Ziel ist es, die Arbeitsmarktchancen sowie die Fort- und Weiterbildung der Bewohner zu fördern. Gestärkt werden sollen auch die soziale und kulturelle Integration der unterschiedlichen Kulturen und Nationalitäten und die Partizipation der Bewohner und Akteure im Gebiet.
Hier können Sie unseren Info-Flyer herunterladen (1,1 Mb).
C. Mattern / 7.10.2011; Foto: M. Hühn
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